Mitteilungen

12. August 2019
Niederschlagswassergebühr: AZV Sachsen-Nord verschickt ersten Bescheide geschrieben von Frank Geithner um 07:59 Uhr lesen ...
Ab Ende September 2019 erhalten die ersten Kunden des Abwasserzweckverbandes (AZV) Sachsen-Nord Dommitzsch ihre Gebührenbescheide für die Ableitung des Niederschlagswassers von ihren Grundstücken in den öffentlichen Kanal des AZV. Die Gebühren werden rückwirkend für die Jahre 2017 und 2018 erhoben.

Zum 1. Januar 2017 war die Satzung über die öffentliche Abwasserbeseitigung des Abwasserzweckverbandes Sachsen-Nord Dommitzsch (Abwassersatzung-AbwS) in Kraft getreten. Damit setzte der AZV die gesetzlichen Vorgaben um. Er ist danach verpflichtet, die Entwässerungsgebühren auf ein verursachergerechtes Abrechnungssystem umzustellen. Deshalb werden die Gebühren für Schmutzwasser und Niederschlagswasser seither getrennt erhoben.

Um keine unnötigen Kosten und keinen höheren Verwaltungsaufwand zu verursachen, hatte der AZV auf die Mitwirkung seiner Kunden gesetzt. Sie sollten im Selbstauskunftsverfahren die für die Gebührenerhebung notwendigen Angaben eigenständig übermitteln. Es handelt sich dabei um befestigte und versiegelte Grundstücksflächen, von denen das Niederschlagswasser in die öffentliche Kanalisation eingeleitet wird.

Die übermittelten Flächenangaben werden mit den sogenannten Abflussbeiwerten multipliziert, die in der Abwassersatzung definiert sind. Aus dieser Rechnung ergibt sich schließlich eine Quadratmeterzahl, die zur Berechnung der Niederschlagswassergebühr herangezogen wird. Fest installierte, ganzjährig genutzte Zisternen werden satzungsgemäß in der Berechnung der Niederschlagswassergebühr abgesetzt (ab 1000 Liter = 50 m²).

Oberfläche ____________________________ Abflussbeiwert
Beton und Asphalt ______________________ 0,9
Dachfläche (inkl. Dachüberstände) ______ 0,8
Pflaster- und Verbundsteine _____________ 0,7
Sonstige, stark befestigte Flächen _______ 0,65
Gründach, Rasengitter oder Schotter _____0,3

Bei jenen Grundstückseigentümern, die sich nicht am Selbstauskunftsverfahren beteiligt haben und auch nach erneuter schriftlicher Erinnerung bis Ende August 2019 keine Angaben zu den befestigten und versiegelten Flächen auf ihren Grundstücken machen, wird die zu veranlagende Fläche geschätzt. Dies geschieht auf Grundlage der Abgabenordnung (§ 162). Für die Schätzung wird die gesamte Grundstücksfläche herangezogen, mit dem höchsten Abflussbeiwert von 0,9 multipliziert und anhand dessen die Niederschlagswassergebühr berechnet.

Um dieses Vorgehen zu vermeiden, fordert der AZV jene Kunden auf, die bisher keine Werte übermittelt haben, dies unbedingt bis Ende August nachzuholen und die Daten fristgemäß zur Verfügung zu stellen. Damit ersparen sich die Kunden ein aufwendiges Widerspruchsverfahren.

Grundstückseigentümer, die für die Gebührenzahlung eine Stundung oder Ratenzahlung wünschen, können sich an den Abwasserzweckverband oder dessen Betriebsführer, die Veolia Wasser Deutschland GmbH, wenden.

Die Gebührenbescheide für das Jahr 2019 werden im ersten Quartal 2020 erlassen und enthalten auch die Vorauszahlungen für das Jahr 2020.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Frau Müller vom AZV Sachsen-Nord Dommitzsch oder Frau Skowronek von der Veolia Wasser Deutschland GmbH.
Telefon: 034223 41646 (Frau Müller) bzw. 034223 607865 (Frau Skowronek)
Fax: 034223 41648
E-Mail: info@azv-dommitzsch.de
04. März 2019
Veolia an der Seite des AZV Sachsen-Nord geschrieben von Frank Geithner um 14:13 Uhr lesen ...
Verband beauftragt Dienstleister mit der technischen und kaufmännischen Betriebsführung / Langfriste Partnerschaft geschlossen

Die Veolia Wasser Deutschland GmbH kann ihre Zusammenarbeit mit dem Abwasserzweckverband (AZV) Sachsen-Nord Dommitzsch (Landkreis Nordsachsen) fortsetzen. Nach der Interimsbetriebsführung haben beide Partner nun einen langfristigen Vertrag geschlossen. Dieser beinhaltet die technische und kaufmännische Betriebsführung durch den Wasser- und Abwasserdienstleister im Auftrag des AZV Sachen-Nord Dommitzsch.

Die Mitgliederversammlung des AZV hatte mit ihrem Beschluss vom 13. Dezember 2018 den Weg frei gemacht. Der Anfang 2019 in Kraft getretene Vertrag gilt zunächst bis Ende 2024. Eine Verlängerungsoption besteht. Die Veolia Wasser Deutschland GmbH übernahm zwei Mitarbeiterinnen des AZV.

„Wir danken dem AZV für sein Vertrauen und werden alles daran setzen, die im Sommer 2017 begonnene Zusammenarbeit weiter zu festigen. Wir konnten als Interimsbetriebsführer unter Beweis stellen, dass wir unser Handwerk verstehen, dass wir uns einbringen und als zuverlässiger Dienstleister an der Seite des Verbandes stehen. Das werden wir auch in Zukunft so praktizieren“, sagt Kerstin Härtel, die zuständige Niederlassungsleiterin der Veolia Wasser Deutschland GmbH.

Der Wasserdienstleister betreibt im Auftrag des 1991 gegründeten AZV Sachsen-Nord unter anderem die Kläranlage in Dommitzsch mit einer Ausbaugröße von 3 000 Einwohnerwerten. Die Anlage wird derzeit saniert und erweitert, um sie dem Stand der Technik anzupassen. Zum technischen Betriebsführungsumfang gehören auch zwölf Abwasserpumpwerke und rund 56 Kilometer Kanalisation. Zudem gewährleistet das Unternehmen bei Störungen der öffentlichen Abwasserentsorgung eine 24-Stunden-Bereitschaft, die kostenfrei unter der Nummer 0800 9356708 erreichbar ist.

Im kaufmännischen Bereich kümmert sich Veolia im Auftrag des AZV unter anderem um das gesamte Finanzwesen, den Gebühreneinzug und das Anschlusswesen.

Die Geschäftsstelle des AZV im Rathaus von Dommitzsch bleibt bei allen Fragen rund um das Thema Abwasser Anlaufpunkt für die Kunden und zu den bekannten Geschäftszeiten geöffnet: Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 9 bis 12 Uhr sowie am Dienstag außerdem von 14 bis 18 Uhr und am Donnerstag von 14 bis 16 Uhr.

Weitere Informationen im Netz: service.veolia.de

04. März 2019
Vorgestellt: die Veolia Wasser Deutschland GmbH geschrieben von Kerstin Härtel, Veolia um 14:02 Uhr verkleinern
Die Veolia Wasser Deutschland GmbH ist seit 2019 Partner des Abwasserzweckverbandes (AZV) Sachsen-Nord Dommitzsch. Der Wasser- und Abwasserdienstleister ist für die technische und kaufmännische Betriebsführung zuständig.

Das Unternehmen unterstützt Städte und Gemeinden, Zweckverbände, Industrie und Gewerbe sowie Privathaushalte bei allen Aufgaben der Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung. Es beschäftigt insgesamt rund 460 Mitarbeiter und bildet jährlich angehende Fachkräfte aus. Hauptsitz in Leipzig. Die Veolia Wasser Deutschland GmbH ist vor allem in Mitteldeutschland vertreten. Langfristig angelegte Partnerschaften bestehen ebenso in Brandenburg und Niedersachsen.

Beteiligt ist die Veolia Wasser Deutschland GmbH an der MIDEWA Wasserversorgungsgesellschaft in Mitteldeutschland mbH, der OTWA Ostthüringer Wasser und Abwasser GmbH, der TVF Waste Solutions GmbH, der Stadtwerke Görlitz AG und der Stadtwerke Weißwasser GmbH. Deutschlandweit versorgt die Wassersparte der Veolia-Gruppe zusammen mit ihren Tochter- und Beteiligungsgesellschaften rund 650 000 Einwohner mit Trinkwasser und betreibt kommunale Kläranlagen mit einer Anschlusskapazität von mehr als 600 000 Einwohnerwerten.

Auch an der Seite der Industrie hat sich die Veolia Wasser Deutschland GmbH als verlässlicher Partner präsentiert. So zum Beispiel für die Naabtaler Milchwerke (Bayern), den Spreewaldhof Golßen (Brandenburg) oder die Papierfabrik Schoellershammer (Nordrhein-Westfalen).

Mehr Informationen unter service.veolia.de und www.veolia.de